Ein Hauch von Afrika und ein Besuch bei König Wilhelm lässt Häfnerhaslacher Ortsgruppe und Besucher staunen

Von einem bildungsreichen Wochenende kann man sprechen, wenn man die vergangenen Tage der Ortsgruppe Häfnerhaslach des Schwäbischen Albvereins Revue passieren lässt. Bereits am Freitag nahm der passionierte Weltenbummler und bekannte Referent Reinhold Richter die Mitglieder der Ortsgruppe und zahlreichen Gäste durch einen Diavortrag mit auf die Reise nach Namibia. 70 Besucher erlebten das Land anhand von eindrucksvollen Bildern bei Regenzeit. Zu Beginn ging Richter auf die historischen und kulturellen Hintergründe Namibias ein, ehe er mit dem Abenteuerbericht seiner persönlichen Rundreise begann. Die Zuschauer erfuhren dabei wie wundervoll das Land während der Regenzeit ist, insbesondere dessen Fauna und Flora; aber auch welche Schwierigkeiten und Hindernisse durch die dadurch entstandenen Wassermengen entstehen können. Durch sein reges Interesse an Land und Einwohner gelang es Reinhold Richter Fotos zu präsentieren, die mehr aussagten als gewöhnliche Reisebilder und Lust auf das Land und dessen Einwohner machte.

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Am nächsten Tag standen die Kinder und Jugendlichen der Ortsgruppe Häfnerhaslach im Mittelpunkt. Mit Bus und Bahn ging die Reise nach Ludwigsburg um das dortige Residenzschloss anhand einer Führung zu erleben. „Spannende Geschichten“ lautete das Thema und spannend war es wahrlich. Mit großer Aufmerksamkeit lauschten die Kinder den Erzählungen und wurden aktiv in die Führung miteinbezogen. So ließen sie im Tanzsaal durch gemeinsames Händeklatschen die Flügel eines Adlers schwingen, lernten den Männer- und Damenknicks kennen oder ließen die Glocke der königlichen Dienerschaft zum Klingen bringen. Vor allem die getrennten Wohnungen des Königs Wilhelm und seiner Frau Charlotte und die dazugehörigen Räume brachten großes Staunen mit sich. Besonders beeindruckend war für die jungen Albvereinler die Waschgewohnheiten der Königin und die Erkenntnis, warum die Prinzen und Prinzessinnen auf den Gemälden nie lachen und keine „Zähne zeigen“ wollten.

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